Bedienungsanleitung zu Roads

Ich habe zwar versucht, die Bedienung von Roads möglichst intuitiv zu gestalten. Aber wenn man sich so oft mit einer bestimmten Software beschäftigt wie ich beim Programmieren von Roads, dann wird man möglicherweise etwas betriebsblind. Deshalb schiebe ich hier noch eine kurze Bedienungsanleitung hinterher.

Inhalt

Datei

Öffnen … – darüber kannst du eine Karte laden und anzeigen lassen.

Exportieren … – damit kannst du die Karte als JPG-Bilddatei exportieren. Welche Symbole dabei angezeigt werden, bestimmst du mit dem Filtermenü.

Beenden – beendet Roads.

Filter
Damit bestimmst du, welche Symbole auf der Karte angezeigt werden. Damit du schnelleren Zugriff auf diese Funktion hast, gibt es rechts im Fenster noch eine senkrechte Leiste mit entsprechenden Buttons. Sie haben dieselbe Funktion wie die Einträge im Filtermenü.

Optionen
Öffnet einen Dialog, in dem du Einstellungen zu Roads vornehmen kannst. Das ist z.Z. noch nicht allzu viel 😉

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Karte bewegen
Mit der linken Maustaste in die Karte klicken, die Taste gedrückt halten und die Maus dabei bewegen.
Karte zoomen
Gezoomt wird mit dem Rad der Maus.
Die Karte bietet vier verschiedene Zoom-Stufen. Nur in der höchsten sind die Symbole sichtbar. Die anderen dienen nur zur Vereinfachung der Navigation.
Google Maps aufrufen
Ein Doppelklick auf die Karte ruft deinen Standard-Browser mit Google Maps auf. Die angeklickte Position wird etwa in der Mitte der Google Maps-Karte angezeigt.

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Symbole

Manche Symbole auf der Karte, wie das Info-Symbol oder das Parkplatz-Symbol, bieten dir Zusatzinformationen an. Dazu musst du den Mauszeiger (ohne zu klicken) auf das Symbol bewegen. Wenn eine Zusatzinfo verfügbar ist, öffnet sich ein kleines Fensterchen.

Information

Information

Zusatzinformationen

Zusatzinformationen

Dieses Symbol enthält immer Zusatzinformationen. Bewegst du den Mauszeiger auf eines davon, öffnet sich ein kleines Fenster mit einer Beschreibung der jeweiligen Strecke. Links unten findest du manchmal einen Link, z.B. zu Google Maps oder zu einem Artikel im Tourenbaukasten. Rechts unten siehst du wann die Information in die Datenbank aufgenommen bzw. aktualisiert wurde.

Parkplatz

ParkplatzAuch Biker werden mal müde. Dieses Symbol weist auf einen Parkplatz hin. Die Liste ist natürlich unvollständig. Außerdem habe ich nur solche berücksichtigt, die asphaltiert sind und groß genug sind, um wenigstens einer Gruppe, bestehend aus einem halben Dutzend Motorrädern, genug Platz zu bieten. Meistens gibt es in der Zusatzinfo einen Link zur Google Maps-Satellitenansicht.

Smiley

SmileyAuch langweilige Straßen haben manchmal kurze Abschnitte, die unterhaltsam sein können. Auf diese weist der Smiley hin. Das macht aus ihr natürlich noch lange keinen Spaßgaranten und steigert nicht ihre Bewertung im Tourenbaukasten. Aber wenn man nur die Wahl zwischen zwei langweiligen Strecken hat, wählt man doch besser die mit dem Grinsegesicht, oder?

POIs

POIPOIs oder – neudeutsch – Points of interest werden durch dieses Symbol gekennzeichnet. Ich wähle da allerdings in erster Linie Punkte aus, die mit dem Motorrad direkt anfahrbar oder durch kurze Fußmärsche zu erreichen sind. Meist sind das Aussichtspunkte. Denn ich gehe mal davon aus, dass niemand daran interessiert ist, im Hochsommer in Motorradklamotten auf stundenlange Wanderschaft zu gehen.

Gastronomie

GastronomieDie Informationen hierzu sind zugegebenermaßen noch ausbaufähig. Aber ein Symbol hierzu gibt es jedenfalls schon mal. Tipps zu Gaststätten, Eisdielen oder Cafes gebe ich allerdings nur, wenn ich selbst schon mal dort war und den entsprechenden Laden für gut befunden habe.

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Verkehrszeichen

VerkehrszeichenDie Verkehrszeichen auf der Karte haben nicht dieselbe Bedeutung wie die im Straßenverkehr, sondern sollen lediglich bestimmte Charakteristika einer Strecke symbolisieren. So siehst du auf einen Blick, mit welchen Gegebenheiten du rechnen musst. Das Zeichen „Staugefahr“ z.B. soll nicht etwa andeuten, dass es auf der Strecke ständig zu Staus kommt, sondern, dass hier einfach ziemlich viel los ist. „Doppelkurve“ steht nicht für eine Doppelkurve, sondern für eine tolle, abwechslungsreiche Straße. Alles klar? Lies dir bitte trotzdem die folgende Legende durch:

  • Unebene Fahrbahn: hier musst du dich auf eine schlechte Straße einstellen.
  • Engstelle: eine besonders schmale Straße mit eventuell schlecht einsehbaren Kurven.
  • Schleudergefahr: Bindemittelanreicherungen, die – besonders bei Nässe – schlechten Grip verursachen könnten.
  • Staugefahr: eine stark befahrene Strecke.
  • Gefahrenstelle: sei hier besonders aufmerksam!
  • Gefällestrecke: eine Straße, die ein besonders starkes Gefälle aufweist.
  • Doppelkurve: unsere Lieblingsstrecken 😉
  • Verbot für Krafträder: hier dürfen wir nicht durch.
  • Geschwindigkeitsbeschränkung: diese Zeichen weisen auf (meist übertrieben niedrige) Maximalgeschwindigkeiten hin.
  • Durchfahrt verboten: ist ausnahmsweise wörtlich zu nehmen. Hier darf z.Z. (meist baustellenbedingt) niemand durch.
  • Zusatzschild Krafträder: befindet sich immer bei einem anderen Symbol (z.B. einer Geschwindigkeitsbeschränkung) und bedeutet, dass dieses nur für uns gilt.

Streckenbewertung

StreckenführungVon diesem Symbol gibt es zwei Varianten, die i.d.R. paarweise auftreten und zusammen den Charakter einer Strecke ganz gut beschreiben. Da ist zum einen das Symbol mit der Doppelkurve: es beschreibt den Streckenverlauf. Wie interessant dieser ist, kann man an dem kleinen Bargraphen rechts ablesen: je höher der ist und je weiter er in den grünen Bereich reicht, desto kurviger ist die Straße. Zum anderen gibt es da das Symbol mit dem Zeichen „Unebene Fahrbahn“. FahrbahnqualitätEs beschreibt die Fahrbahnqualität. Reicht sein Bargraph weit in den grünen Bereich ist die Straße in gutem Zustand. Falls nicht, ist mit mehr oder weniger vielen Flicken und Schlaglöchern zu rechnen.

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